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Fortsetzungsroman „Der Langbogenschütze“ Teil 4

Chronik

CHRONIKIm vierten Teil unseres Fortsetzungsromans suchen unsere Helden Mr. Trolmes und Mr. Dottson im umliegenden Wald nach Indizien und nach dem Täter. Graf Greyscale hat ihnen seine Bediensteten und die hauseigene Wache angeboten. Zusätzlich rekrutiert Trolmes noch Bewohner aus der Umgebung.

„Der Jäger wird zum Gejagten! Das erinnert mich an meine Zeit beim Militär“, sagt Dottson, der offensichtlich Gefallen an der Jagd nach dem Preishirschwilderer hat. Missmutig stapft ihm Trolmes hinter: „Die Natur ist ein verflixtes Ding. So ungeordnet und zufällig. Ein klarer Straßenverlauf wäre mir lieber“, murmelt der Meisterdetekiv und schaut sich um. Das persönliche Regiment des Grafen sucht hinter ihm weiträumig die Gegend ab. Jeder Soldat der Hauswache trägt einen Hirsch und einen Bogen auf seiner Weste – das Emblem des Grafen. Weiter zur Linken und zur Rechten machen sich Dorfbewohner und Angestellte auf die Suche. Selbst der Graf ist mit dabei.
„Haben sie schon einen ersten Verdacht?“, fragt Dottson.
„Allerdings, sogar mehrere. Auch wenn ich den Täter noch nicht kenne – oder vielleicht doch.“
Das verwirrt Dottson umso mehr: „Wieso machen wir uns dann auf die Suche?“
„Weil die Suche selbst die Antwort auf die Frage des Falls geben wird – hoffe ich zumindest. Der Täter wird sich demnach selbst demaskieren.“
„Aber sie wissen doch, wer es in etwa sein könnte, oder?“
„Natürlich: Das Offensichtliche liegt auf der Hand. Ein Neider, ein Mitarbeiter mit bösartigen Gefühlen, eine starke, bogenschusswütige und vor allem abgewiesene Geliebte – all das sind Möglichkeiten.“, zählt Trolmes auf.
Dottson nickt, „Aber keine davon ist die richtige, wenn ich sie richtig verstehe.“
„Das werden wir sehen, mein lieber Dottson, das werden wir sehen:“
In dem Moment erschallt ein Ruf aus dem Wald: „Wir haben etwas gefunden!“
„Die beiden Freunde rennen in die Richtung des Rufenden.

Beim nächsten Mal geht’s weiter.