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Jahresbericht des Teams „Rettet den Kessel“

Society

Mehr als ein Jahr nach dem Start des Teams „Rettet den Kessel“ hat das Team rund um den Bürgermeister einen Statusbericht herausgegeben.

 

BUERGERMEISTER„Wir sind alle sehr stolz darauf, wie weit wir gekommen sind!“, sagte der Bürgermeister in einer Pressekonferenz im Gasthaus zum Roten Fassl. „Das Ziel wird bis zum Fest erreicht sein. Das nötige Kleingeld zur Reparatur des altgedienten Kessels wird noch bis Ende des Jahres zusammengetragen werden können.“

Somit hat das Team sein primäres Ziel fast erreicht. Der historische Braukessel kann bis zum Sommer repariert werden und ist somit für das Dorffest einsatzbereit.

Die Mitglieder des Teams bedankten sich bei allen Fans und bei den Dorfbewohnern für ihre Mithilfe. „Ohne euch wäre das niemals möglich gewesen!“, so die frisch verlobte Dorfschönheit.

Doch auf der Pressekonferenz war die Stimmung nicht durchweg positiv. Gegner des Projekts „Rettet den Kessel“, allen voran der Unternehmer und Hotelier Tony Frieder – auch bekannt als Frieder Tony – gaben ihren Unmut offen bekannt. „Es wurden hier auch öffentliche Gelder ohne Transparenz ausgegeben – für einen Brauch, der heutzutage einfach nicht mehr zeitgemäß ist und dem Dorf auch wirtschaftlich schadet.“ Die ursprüngliche Idee des Frieder Tonys war, eine Großbrauerei aus Deutschland zu beauftragen, das Bier für das Fest zu brauen. Mit dem Geld, das übrig geblieben wäre, sollte eine Werbekampagne für das Dorf finanziert werden.

Trotz der Kritik war die allgemeine Stimmung gut. Frieder Tony und seine Unterstützter wurde gegen Ende des Abends unter Buh-Rufen des Roten Fassls verwiesen – danach feierte das Team „Rettet den Kessel“ mit allen Anwesenden und frisch gezapftem Stiegl Bier.