« Zurück zur Übersicht

Schuldfragen und Idee – wie geht es weiter mit dem Kessel

Aktuell

Nach dem Entdecken des Loches im Braukessel vergangene Woche – die Dorfpost berichtete – berieten sich heute zahlreiche Dorfbewohner im Gasthaus „Zum Roten Fassl“, wie man den Kessel bis zum kommenden Dorffest wieder flott bekommen kann.

Der Aufenthaltsort des Kessels war nur einzelnen Dorfbewohnern bekannt. Dass Rost und Altersschwäche dem Kessel so zugesetzt haben, ist auszuschließen. Zwar wurden keine Schuldgeständnisse eingefordert, aber der Gedanke bleibt – jemand aus dem Kreis des Dorfes hat den Kessel mutwillig beschädigt.

Neben der Schuldfrage wurden vor allem Möglichkeiten diskutiert, wie man den Kessel wieder fit bekommen sollte. Der Wirt des Gasthofes „Zum Roten Fassl“ meinte, dass es ihm alleine an den nötigen Mitteln fehlte, den Kessel zu renovieren – geschweige denn, einen neuen zu beschaffen.

Tony Frieder (besser bekannt als Frieder Tony) meinte, dass man auf das eigene Bierbrauen verzichten, und einer Brauerei den Auftrag geben könnte, das Bier zu brauen und ins Dorf zu liefern. Frieder Tony schlug dabei die Föderationsbräu AG vor, mit der er schon in der Vergangenheit gute Geschäfte gemacht hatte.

Das stieß bei den Versammelten auf Unverständnis. „Das Bier gehört zum Fest, und das soll auch so bleiben!“, meinte der Bürgermeister in einer emotionalen Ansprache.