Helden des Dorfes rauschen durch Salzburg

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Die Noriker-Aktion unseres Dorfpfarrers war ein voller Erfolg. Neben den notwendigen Transportern stellt die Stieglbrauerei auch Experten für die Reparatur des Kessels zur Verfügung.

Salzburg

Er hätte sich dafür eigentlich Gold verdient – der Pfarrer schoss mit dem Stiegl-Gespann durch die Straßen Salzburgs und belieferte in Rekordzeit ein Gasthof nach dem anderen. Am Ende konnten 4 LKWs die Fahrt ins Dorf aufnehmen. Unterstützt wurde der Pfarrer durch viele Helfer, die bei der Fahrt und beim Abladen zur Stelle waren.

Die Stieglbrauerei stellte nach der Fahrt nicht nur Transporter zur Verfügung, sie nahm sich auch des Dorf-Problems an und will die Reparatur des Kessels mit Experten unterstützen. Damit dürfte der Preis für die Restaurierung empfindlich geringer ausfallen, als bisher angenommen.

Der Bürgermeister und der Pfarrer wurden bei ihrer Rückkehr von den Dorfbewohnern wie Helden empfangen. Das Bürgermeister-Auto unterstützte den Transport der Bierfässer zusätzlich, jedoch schien es dabei zu einer Panne gekommen zu sein. Statt 4 Fässer wurden nur 3 mitgeliefert. Auf die Frage, wo das 4. Fass geblieben ist, meinte der Pfarrer: „Isch kann mir nisch erklären, wie wir das klitzekleine Fässchen verloren haben…“.

Mit 2 PS gegen Biermangel

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Um den akuten Biermangel im Dorf abzuwenden, hat sich die Arbeitsgruppe Kessel eine besondere Art des Transports einfallen lassen: das traditionelle Noriker-Gespann der Brauerei Stiegl.

Gespann

Die Idee kam dem Polizisten bei einem Treffen im Roten Fassl als der Pfarrer gerade seine Silbermedaille von der Kutschmeisterschaft herzeigte (die Dorfpost berichtet). Der örtliche Gesetzeshüter hatte bei einem Besuch in der Stieglbrauerei erfahren, dass innerhalb der Stadt das Bier noch mit Noriker-Gespannen ausgefahren wird. Vielleicht wäre diese Transport-Art eine Möglichkeit, das Bier ins Dorf zu liefern.

Ein Anruf des Bürgermeisters bestätigte, dass die Stieglbrauerei bereit wäre zu helfen. Jedoch könnte sie nicht die Noriker in die Berge steigen lassen. Der Dorfpfarrer könnte aber die Ausfahrten in der Stadt unterstützen. Auf diese Weise könnte man mehr Gasthäuser in kürzester Zeit in der Stadt beliefern und somit auch ein oder zwei Transporter für den Biertransport ins Dorf entbehren. Der Pfarrer brach, begleitet vom Bürgermeister, umgehend nach Salzburg auf, um die Aufgabe anzunehmen.